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Wustermark Entwicklung des historischen Olympischen Dorfs von 1936

Das olympische Dorf aus der Vogelperspektive. Im Mittelpunkt die Baustelle eines Gebäudes, dessen zwei Flügel einen ovalen Innenhof einfassen. Mehrstöckige ziegelgedeckte Wohnhäuser sind strahlenförmig um das Gebäude angeordnet.
Land
Brandenburg
Stadt-/Gemeindetyp
Kleinstadt
Einwohnerzahl
9.617
Projektlaufzeit
2014–2019
Projektkosten
9.573.103 €
Bundesmittel
2.600.000 €
Kommunale Mittel
1.300.000 €
Weitere Mittel
5.673.103 €

Das ehemalige Olympische Dorf von 1936 wird zu einem vitalen Quartier in Wustermark entwickelt, das die historische Bedeutung des Ortes mit heutigen Anforderungen an Stadtentwicklung im Umland von Berlin verbindet.

Das Olympische Dorf der Sommerspiele von 1936 in Berlin wurde in Elstal auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Wustermark errichtet. Im Anschluss an die Olympiade wurde das Gelände zuerst von der Wehrmacht und nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Armee genutzt. Nach deren Abzug 1992 fiel das heute denkmalgeschützte Gelände mit den noch bestehenden Gebäuden brach. 2005 erwarb die DKB Stiftung das Areal und kümmerte sich um Landschaftspflege und Sicherung des historischen Baubestands.

Seit 2014 entwickelt die Gemeinde das Gelände zusammen mit privaten Partnern schrittweise. Mit Unterstützung des Bundesprogramms erfolgte zunächst die Erschließung für Wohnbaugrundstücke sowie notwendige Natur- und Schallschutzmaßnahmen. Planungsgrundlage war ein integriertes Quartiersentwicklungskonzept, an dem die Bürgerinnen und Bürger intensiv beteiligt waren. Mit der Erstellung von Gutachten, der Änderung des Flächennutzungsplans und der Erarbeitung des Bebauungsplans wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen. Die denkmalgerechte Sanierung des zentralen Speisehauses der Nationen sowie der Neubau mehrerer Wohnhäuser erfolgt parallel durch private Bauherren.

Von der Förderung geht eine erhebliche Impulswirkung aus, die es ermöglicht, die Ansprüche des historischen Orts mit denen eines lebendigen Stadtquartiers zu verbinden. Heute lässt sich bereits ablesen, wie aus dem Olympischen Dorf ein lebendiger Stadtraum entsteht, der die Wohn- und Lebensqualität für ganz Wustermark aufwertet.

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