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Koblenz Großfestung Koblenz – Freiraumgestaltung und Öffnung der Festungsanlagen

Eine Aufnahme aus der Luft. Im Vordergrund steht ein rundes, mit Gras bewachsenes Festungsgebäude. Weit im Hintergrund auf einer Anhöhe befinden sich einige weitere Festungsbauten der militärischen Anlage
Land
Rheinland-Pfalz
Stadt-/Gemeindetyp
Großstadt
Einwohnerzahl
114.052
Projektlaufzeit
2015–2021
Projektkosten
2.666.667 €
Bundesmittel
2.400.000 €
Kommunale Mittel
266.667 €

Die über die Stadt verteilten Bauwerke der Großfestung Koblenz bilden ein zusammenhängendes Befestigungssystem, das Bestandteil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal ist. Mit einer gezielten Freiraumgestaltung steigert die Stadt Koblenz die Wahrnehmbarkeit der Denkmäler und erschließt deren Potenziale für den öffentlichen Raum.

Die Großfestung Koblenz wurde zwischen 1815 und 1834 zu einer der bedeutendsten Festungsanlagen Europas ausgebaut, um den strategisch wichtigen Zusammenfluss von Rhein und Mosel zu sichern. Ziel des Fördervorhabens im Bundesprogramm ist die Reintegration der Großfestung mit ihren Festungsbauwerken in die Entwicklung der Stadt Koblenz. Ein eigenständiges Leitsystem und Wege sollen die Festungsteile untereinander, mit den umliegenden Stadtquartieren und den Flussufern verbinden. Zusätzlich werden erste landschaftsarchitektonische Maßnahmen an Fort Asterstein und der Feste Kaiser Franz umgesetzt. Die Durchführung eines Planungswettbewerbs ist Bestandteil der Förderung. Eine intensive Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit begleiten das Projekt.

Im Oktober 2019 eröffnete die Stadt Koblenz den neuen Festungspark am Fort Asterstein. Bei Bautätigkeiten des zukünftigen Festungsparks Kaiser Franz brach im September 2019 ein Teil eines unterirdischen Minenganges ein. Während der Sicherungsarbeiten kam es zum Fund weiterer unterirdischer Festungsbestandteile wie dem verloren geglaubten Kriegspulvermagazin 3. Die Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten werden derzeit in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde durchgeführt. Anschließend können die Landschaftsbauarbeiten des Festungsparks Kaiser Franz fortgesetzt werden.

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