Nationale Projekte des Städtebaus

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Berlin House of One – Haus des interreligiösen Dialogs

links: Die Visualisierung eines Gebäudes in der Außenansicht. In der oberen Hälfte des mittleren Turms sind zahlreiche lange schmale Schlitze im Mauerwerk. rechts: Visualisierung des Gebäudes von innen. Zwischen mehreren Säulen tut sich ein Rondell auf, d
Land
Berlin
Stadt-/Gemeindetyp
Großstadt
Einwohnerzahl
3.669.491
Projektlaufzeit
Seit 2016
Projektkosten
4.643.771 €
Bundesmittel
2.200.000 €
Kommunale Mittel
1.150.000 €
Weitere Mittel
1.293.771 €

Das House of One entsteht als Haus des interreligiösen Dialogs in der Stadtmitte Berlins. Es soll zugleich der interdisziplinären Lehre über die Religionen, ihre Geschichte und ihre gegenwärtige Rolle in unserer Gesellschaft dienen.

Als Gründungsort der Stadt hat der Petriplatz in Berlin-Mitte eine herausragende historische und stadträumliche Bedeutung. Mit der Neuinterpretation des Platzes durch das House of One entsteht ein neuer, zukunftsweisender städtebaulicher Ankerpunkt: ein architekturtypologisch neuer Sakralbau, der eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee unter einem Dach vereint. In dem öffentlich zugänglichen Haus sollen Juden, Christen und Muslime gemäß ihrer religiösen Praxis beten, ihre Feste begehen und den Dialog so miteinander leben, dass die mehrheitlich säkulare Stadtgesellschaft ausdrücklich einbezogen wird. Geplant ist eine großflächige Stadtloggia, die wie das Erdgeschoss und die archäologische Halle im Untergeschoss zugänglich und nutzbar sein wird. Temporär einzurichtende liturgische Räume sollen das Gebäude im Sinne der Projektidee sowohl für getrennte als auch für gemeinsame Veranstaltungen der Religionen nutzbar machen.

Die Förderung umfasst die Planungsleistungen auf der Grundlage eines zuvor durchgeführten Planungswettbewerbs, während der eigentliche Bau über Spenden und weitere Förderungen finanziert wird. Nach den Sicherungsarbeiten in der archäologischen Zone erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für das Haus im Mai 2021.

Langfristiges Ziel ist die städtebauliche Wiedergewinnung und Weiterentwicklung der Spreeinsel, die mit der architektonischen Erneuerung der Museumsinsel und dem Bau des Humboldt Forums begonnen hat.

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