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Apolda Open Factory im Eiermannbau

Innenaufnahme einer Halle. Die Decke und tragenden Säulen sind in frischem Weiß gestrichen und durch die großen Fenster wird der Raum hell ausgeleuchtet. Es sind einige Holzbänke und gläserne Gewächshäuser aufgestellt. Eine Person schreitet durch das Bild
Land
Thüringen
Stadt-/Gemeindetyp
Mittelstadt
Einwohnerzahl
22.184
Projektlaufzeit
Seit 2019
Projektkosten
8.919.000 €
Bundesmittel
5.309.934 €
Kommunale Mittel
412.400 €
Weitere Mittel
3.196.660 €

Das nach seinem Architekten benannte Gebäude hat hohen kulturhistorischen Wert als Beispiel der Industriearchitektur der Moderne. Die innovative Nachnutzung und Neudeutung des Eiermannbaus durch die IBA Thüringen soll ihn ins öffentliche Bewusstsein zurückholen und setzt den Maßstab für das Entwickeln neuer, kooperativer Arbeitsformen in kleinstädtischem Kontext.

Das ehemalige Feuerlöschgerätewerk des Architekten Egon Eiermann von 1938 wird zur Open Factory. Das Gebäude ist eine Ikone der Industriemoderne und dem Stil des Neuen Bauens verpflichtet. Als ein Projekt der Internationalen Bauausstellung Thüringen (IBA) soll es zu einem neuartigen Arbeits- und Kreativstandort entwickelt werden, der über die Stadt Apolda hinaus eine Adresse in der Region bildet. Das Projekt besteht, neben der denkmalgerechten Sanierung der Bestandsbauten und Verbesserung der öffentlichen Erschließung, aus weiteren Bausteinen: Im Eiermannbau selbst soll eine Open Factory mit interaktiven Werkstätten, Büros, Ateliers und Veranstaltungsflächen entstehen. Die von der Landschaftsarchitektin Herta Hammerbacher gemeinsam mit Egon Eiermann gestaltete und heute denkmalgeschützte Dachterrasse wird als gemeinschaftlicher Dachgarten wiederhergestellt. Weiterhin sollen die an das Gebäude anschließenden Freiflächen im Sinne einer produktiven Landschaft für lokale Rohstoffe und kreislaufbezogenes Wirtschaften entwickelt werden. Darin eingebettet ist ein Versuchsgarten für Faser- und Färbepflanzen, deren Verarbeitung sich über Wertschöpfungsketten im Gebäude fortsetzen soll. Und schließlich soll ein öffentliches Gebäude in innovativer Holzbauweise und als CO2-Speicher neu errichtet werden.

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