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Adorf/Vogtland Erlebniszentrum Perlmutter

An einem Hang stehen zwei ältere Fachwerkhäuser. Die Gebäude werden durch einen neuen, fensterlosen Baukörper verbunden. Durch eine Öffnung sieht man in den Innenhof.
Land
Sachsen
Stadt-/Gemeindetyp
Kleinstadt
Einwohnerzahl
4.844
Projektlaufzeit
Seit 2020
Projektkosten
3.336.000 €
Bundesmittel
2.222.000 €
Kommunale Mittel
1.114.000 €

Mit dem Erlebniszentrum Perlmutter entsteht ein neuer touristischer Anziehungspunkt in der historischen Altstadt Adorfs/Vogtland, der zur Belebung der Innenstadt beitragen und das Thema Flussperlmuschel weiter in der Region verankern soll.

Seit 1990 wird im städtischen Museum Adorf eine Spezialsammlung zum Thema Perlmutter aufgebaut. Die umfangreiche Ausstellung widmet sich der Lebensweise, der Aufzucht und dem Artenschutz der Flussperlmuschel und setzt sich mit der Historie der sächsischen Perlenfischerei sowie der Herstellung von Perlmutterwaren im Vogtland auseinander. Das Museum verzeichnet seit Jahren steigende Besucherzahlen. Eine angemessene Exposition des wachsenden Sammlungsbestandes ist jedoch unter den derzeitigen räumlichen Gegebenheiten nicht möglich.

Mit dem Umbau eines denkmalgeschützten Fachwerkbaus zum Erlebniszentrum Perlmutter (EZP) sollen die räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden, die einmalige Sammlung weiter auszubauen und der Öffentlichkeit im Rahmen einer innovativen und qualitätsvollen Ausstellungsarchitektur zu präsentieren. Zugleich wird ein bereits jahrzehntelang leer stehendes kommunales Gebäude mit einer neuen Nutzung versehen und erhalten. Der von Verfall bedrohte Fachwerkbau Graben 2 befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadtmuseum Adorf und soll über einen modernen Verbindungsbau an das bestehende Museum im historischen Stadttor angeschlossen werden.

Die Gestaltung des Zwischenbaus und der Raumgliederung des denkmalgeschützten Altbaus erfolgt auf Grundlage der Ergebnisse eines Planungswettbewerbs. Mithilfe des Bundesprogramms werden die denkmalgerechte Ertüchtigung des Gebäudes Graben 2 und die Errichtung des Verbindungsbaus umgesetzt.

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